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hitApic
Seit drei Jahren betreiben wir das Fotografieprojekt hitApic. Auf dem Wendepunkt zwischen der "analogen" und der "digitalen" Welt geht es uns darum, klassische Fotografie mit durchweg analoger Ausrüstung zu betreiben. Einen hohen Stellenwert nimmt hierbei die halbautomatische, intuitive Bildentstehung ein, für die sich der analoge Apparat vorzüglich eignet. Fotografie als physisches Abbild eines nicht wiederholbaren Augenblicks (dokumentarisch), bzw. als Alternative zur Malerei (künstlerisch). Wichtigste Inspiration ist uns die surrealistische Fotografie der 20er und 30 Jahre. Wolfgang Filser Eigentlich bin ich Archäologe. Ich habe ich Klassische Archäologie in München, Florenz und Rom studiert und promoviere momentan an der HU in Berlin. Seit Januar 2009 bin ich Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Zur Fotografie kam ich über Umwege: Zunächst hat mich Manus Leidenschaft für analoge Fotografie recht schnell in den Bann geschlagen und dazu geführt, dass sich diese von da an gegenseitig kontinuierlich steigerte. Sicher ist es aber auch meine kunstgeschichtliche Ausbildung als Archäologe, die mir die Augen für visuelle Ausdrucksformen im Allgemeinen und auch die Fotografie im Besonderen, da diese ein essentielles Arbeitsmittel der Archäologie darstellt, geöffnet hat. Hinzu kommt die praktische Seite: Auf etlichen Ausgrabungen und Studienreisen eröffnet sich mir die Gelegenheit, Orte, Landschaften und Menschen intensiv kennenzulernen und zu fotografieren. Manuel da Coll
Eigentlich bin ich Musiker. Ich spiele Schlagzeug bei den Bands LaBrassBanda und POLLYester. Fotografie ist eine Leidenschaft, die vor 15 Jahren mit dem dem Kauf einer "Flohmarkt-Kamera" begonnen hat. Auf dem ersten verschossenen Film befand sich ein Negativ, dass auch jetzt noch zu meinen Lieblingsbildern gehört und so war ich ad hoc von der Sache begeistert. Die meisten Fotos entstehen spontan auf Tour und nur selten habe ich meine Fotos bisher inszeniert. Dies hat sich mit dem Projekt in Puerto Giesing geändert. Hier wurden Szenen nachgestellt, abfotografiert und zu einer Reportage/Dokumentation kombiniert. Wunderbar, dass wir die Fotos im Gebäude schiessen, entwickeln und aus den Negativen Prints erstellen konnten. |

| Eugène Atget, Paris 1899 |